log, aber ohne alle Zeitbestimmung. Derselbe ist abge-druckt in einer Sammlung deutscher Geschichtschreiber vonAulpis (Loriptor. ror. Osrw., ^rZMtorati 1685), sowie inSchöpflin's oillustrirtem Elsaß" (^Isatin illustratn.6otmariW 1751, Bd. 1.), und in Königshoven's Chro-nik, herausgegeben von Schillern, Straßb'urg.1698. Undman hat wenig Grund, ihr den Glauben abzusprechen;nur lassen sich bloß einzelne Glieder der von ihr mitge-theilten Reihe auch sonst historisch nachweisen. Jedem derBischöfe ist ein lateinischer Hexameter in der im Mittel-alter üblichen sogenannten leoninischen Reimform gewidmet.Die Grabschrist (wie ich sie nennen möchte) der fünf ge-nannten Bischöfe aus der Römerzeit lautet:
»^.Ipka ortet cUgnus pster du)v8 seclis ^lllsoäus:
Fnstu» gustitiss post säclietus ssssols sumws;;
üuiiL Llsxiwious bseulstur io orrtios trioos;
Lt Vsivotinu» psstori tuov beosUivtus;
8olsrios tsnäeio vstksiirgiil posssäit ssnäsui,
(Würdig glänzet als A des Stuhles Vater Amandus;
Justus dann, der Gerechte, der nur nach Gerechtigkeit trachtet;
Diesem schließt Maximinus sich an, in der Reihe der Dritte;,
Hierauf Valentin, dem guten Hirten gesegnet;
Darnach hat dann noch den Stuhl Solarius innes.«
Die weiteren Namen dieses Verzeichnisses sind nun:^rboZLStlis, INorevtius, -ensonlch Liutlus, NsZvus, LIcko,Oav'mus, Unnäebert, Uotdnrius, Roäodalä, Naxnobsrt,Unbiolus, Ounllodntä, Knnclo, MieZsrn, ^Vanäslkrieü,»säclo. Von Liesen 22 Namen stehen wenigstens einige,wie namentlich der Letztere, durchaus fest aus dem Bodender Geschichte; und zwar ist für diesen die Zeit, in welcheer fällt, bestimmt ermittelt, es sind die Jahre 734—765.Gewöhnlich nimmt man für Wahlreiche eine durchschnitt-liche Regierungszeit von 10—12 Jahren an. Halten wir