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uns nun an die Mittelzahl 11, so fallen die 22 erstenNamen Erchenbald's, in den Zeitraum 523—-765, undder erste Bischof von Straßburg, dessen die Geschichte Er-wähnung thut, wäre somit in den Anfang des sechstenIahrhunderrs zu setzen. Um die Mitte der Reihe dieserZweiundzwanzig bei dem vierzehnten Namen, Rothar,treffen wir wieder einen Anhaltspunkt für die Zeitrechnung.-ein Schcnkungsbrief, der noch in Bruchstücken vorhandenist, von Childerich ll. (660—674) an das Kloster Gre-gorienthal, das in dieser Urkunde noch Confluens ge-nannt wird und eine Stiftung des genannten Königs ist(das älteste Diplom des Elsaßes, zu finden in Schvpf-lin's diplomatischem Elsaß des merovingischen, karolin-gischen, sächsischen, salischen, schwäbischen Zeitalters (^.1-Katin Wvi NeroviliKiei, OsrvlwKioi, Lnxomoi, Kalioi, 8ue-vioi äiploiriÄties. Llunksmü 1772, Th. I. Nr. 1 U. 2),nennt unsern Rothar als den Urheber dieser Stiftung.Auch ein anderrs Diplom desselben Königs vom Jahr 665für Speyer enthält seinen Namen, aber unter der FormChrotar. * Er steht also jedenfalls festgewurzelt im Bo-den der Geschichte als Zeitgenosse Childerich's II., als derer sich auch in unserer Durchschnitisberechnung ergibt.Außer ihm sind noch aus Erchenbald's Reihe Arbogastund Florentius geschichtlich erwiesene Persönlichkeitenauf dem Bischofsstuhle von Straßburg. Der erstere Namefand sich 1766 beim Abbrechen einer Kapelle als Inschriftauf Ziegelsteinen: »^rboustis sxs. Lost (aus Arbogast'sbischöflicher Ziegelbrennerei)". Desgleichen begegnet er unsin den ältesten Märtyrologien, und zwar bei den Bvllan-
* T. Kremer's rheinisches Franzim. Mannheim 1778. Bei!. I.S. 40t