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ihrer Tauft auch mit dem leiblichen Lichte begnadetenTochter Odilia zur Umwandlung in ein Jungfrauen-kloster. Dieß war die Eröffnung einer langen Reihe ähn-licher Stiftungen. Odilia starb als Aebtisfin von Hohen-burg am'13. Dezember 720. Ihr Kloster zählte damalsschon 130 Nonnen, und noch unter der Stisterin selbstwurde am Fuße der Hohenburg, die nun den NamenOdilienberg führte, ein zweites Frauenkloster, Nieder-münster oder Niederhohenburg angelegt. Zu glei-cher Zeit gründete der Vater der frommen Stisterin unter-halb Schlettstadt aus einer Insel der Ist ein drittes Klo-ster, Ebersheimmünster, bald darauf sein SohnAd albert, Odilia's Bruder, unterhalb Straßburg aufeiner Rheininftl, die später durch Anschwemmungen mitdem rechten Stromuftr verschmolz, ein viertes, Honau, mitder besondern Bestimmung, den damals zahlreichen Glau-bensboten aus Irland zur Aufnahme zu dienen, also ein so-genanntes Schottenkloster (weil die Iren damals nochallgemein Schotten genannt wurden). Ein fünftes Klosterstiftete Adalbert's Sohn, Eberhard, das schon frühererwähnte Murvach im obern Elsaß an dem gleichnami-gen Flüßchen. Neunzehn Klöster wurden während des sie-benten und achten Jahrhunderts im Elsaß und zwar aufbeiden Seiten des Rheines bis in den Schwarzwald hineingegründet, und beinahe alle diese wurden von einem Gliededer Herzogsfamilre, wo nicht gestiftet, doch wenigstens be-günstigt und beschenkt; zwei derselben, Honau und Mur-b a ch, besaßen alle bischöflichen Rechte, die Aebte des letz-tem sogar die herzogliche Würde.
Besonders freigebig in Ausstattung von Klöstern warBischof Heddo von Straßburg, Enkel Ethico's I.durch Ethico II., den Bruder Adalbert's und der heiligen