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wornach sie lebten, also genannt) sich Martend rüdernannten, verband Heddo auch eine höhere Schule, diesogenannte Münsterschule. »Eine eigentliche Universität gabes im Elsaße vor dem sechzehnten Jahrhunderte nicht;Stifts- und Abteischulen in großer Anzahl, und späterstädtische Schulen machten eine solche leicht entbehrlich.Die Geschichte des katholischen Erziehungswesens des Bis-thums Straßburg ist eine sehr bedeutende. Als Karl derGroße seine Schulreformen durchführte, fand er hier einwohlbereitetes Feld, denn schon seit drei Jahrhundertenwaren die Benedictinerabteien im Bisthume zu einer schö-nen Zahl herangewachsen. Maurusmünster (Maur-moutier) unweit Zabern, westlich von Straßburg, Schüt-tern, früher Offonszelle, an dem Schutternbache in derMortenau, zwischen Offenburg und Lahr, am Fuße desSchwarzwaldes, Ebersmünster (Ebersheimmünster),Münster im Gregorienthal, Haselach, an derHasel im Wasgaugebirge, Sureburg, an der Sur imHeiligenforst bei Hagenau, St. Thomas in Straßburg,ern Schottenkloster, Honau, sämmtlich aus dem siebentenJahrhunderte; Murbach, Schwarzach, ursprünglichaus einer Rheininsel, Arnolssau, unterhalb Straßburg,seit Anfang des neunten Jahrhunderts auf dem rechtenRheinufer, Neu Weiler, nordöstlich von Zabern, imWasgau, Eschau oder Aschau, bei Straßburg auf derInsel zwischen dem Rhein und der Jll, sämmtlich ausdem achten Jahrhundert, hatten im Unterrichtswesendem Monarchen vorgearbeitet, der dann im ganzenBisthum die größte Bereitwilligkeit zu kräftiger Unter-stützung fand. Die durch Benedict von Aniane (Anagni)durchgeführte Reform zu Maurusmünster, Schüttern,Schwarzach und Gengenbach (an der Kinzing) förderten