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ganz dem Cbarakter der Zeit angemessen, wenn erzähltwird, daß Bischof Rupert, vom arianischen Herzoge Berch-rar (wahrscheinlich einem Burgunder) im Jahr 616 ausWorms vertrieben, sich zu dem boierischen Herzoge Theodo( geflüchtet, in der Gegend von Salzburg das Christen-thum gepredigt und den bischöflichen Sitz daselbst gegrün-det habe." * Das ist Alles ganz schön und gut, würde ichmit der sprüchwörtlichen Redensart sagen, wenn es wirk-lich gut oder wenigstens wahr wäre, aber es ist bloßschön, und nicht einmal das, denn die ächte Schönheit istunzertrennlich mit der Wahrheit verbunden. Das heißt dieGeschichte machen, nicht berichten. Denn der häretischenKaiser waren es sehr wenige, und von diesen Wenigenfiel es Keinem ein, die arianische Ketzerei durch ihr Macht-gebot den Heeren auszuzwängen. Und wenn je ein solchesMachtgebot erlassen wurde, so wurde es im nächsten^ Augenblicke durch das entgegengesetzte Machtgebot wiederaufgehoben, Theodosius der Große erließ 380 —sage dreihundertundachtzig, gegen das Ende des vier-ten Jahrhunderts — jenen berühmten Befehl zum An-schlüsse an die reine katholische Lehre, den ich hieher zusetzen mich nicht enthalten kann. Er lautet wörtlich:„Ounetos populos, cjuos olomentiW nostrss reZit tempsrs-illöntuw, in tali volumns reli^ione versari, quam Zi vinuinkstrum ^postoluw trsäisisso liomrmi.? rolixio usyus nurmab ipso insinuntn äsolarak, ii. s. ut seounllum apostoli-^ csm äisoiplinam svan^elioam^ue äoetrivLin katris et k'iliiet Lpiritus 8. unam Ositateili sub parili wajestats otsnb pis 3'rinitnts ersäamus. Haue Isxsm ssGiontss 61>ri-slianorum eatiiolioornm nomon jubewus amplsMi, reliejuos
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^ Kirchen!. Bd. xi. T. 1147.