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Sie sollen ibn nichr habenDen freien deutschen Rhein". *
8 21. Das Listhum Mainz.
In dem offiziellen, von der kaiserlichen Regierung aus-gegebenen Verzeichnisse der Provinzen und Städte Galliens(dkotitia provinoiLruM 6t eivitutum OalliW) aus dem An-fange des fünften Jahrhunderts, abgedruckt in BouquetsSammlung von Schriftstellern über gallische und fränkischeGeschichte, Bd. I. lesen wir:
vrovincis ttsrmauis prima, Numero I V.Lletropolis civitas >Io»uuoiscoii«illm,
Livitss iVrAeutorsttzlisium,ttivitas dismetom,
Livitas Vauxioimm,
zu deutsch:
Prorinz erstes Germanien, an der Zahl 4 (Städte).Mutkerstadi (Haurtstadt) Stadt der Ptogunciacenser <Mainz>.
Stadt der Argenwratemer (Siraßburg),
Stakt der Remeter (Svever),
Stadt der Vangionen (Worms), und:
kroviooia Kermauis sseuulls, uumero 11.Äletropolis oivitas ^Zrippmeusium,
Livitss Dullzrorum,
zu deutsch:
Provinz zweites Germanien, an der Zahl 2 (Srädle).Mutrerstadl Stadt der Agrchpinenser (Cöln),
Stadt der Tungern (Tongern).
Nun, da haben wir's ja, schwarz auf Weiß, noch ausder Römer Zeit, daß Mainz sowohl als Cöln Metropo-litanstädte waren, und das erstere Lie Stühle von Straß-burg, Speyer und Worms, das letztere den Stuhl vonTongern als Suffraganate unter sich hatte. Gemach, lieberLeser, es kam einmal dahin, Mainz wurde um die Mitte,
* Becker's Rheinlied.