der Weit hat Alles seinen Preis. -Man wäre über diesenübereingekommen und der königliche Schirmherr des Hei-ligen hätte ihn erlegt. Damit wäre der Handel abgemachrgewesen, und damit ist auch der Einwurs der Kritik zurück-gewiesen. Eben so schlagend könnten auch andere Einwürfezurückgewiesen werden, aber ich habe dem Leser verspro-chen, ihm das Gold der geschichtlichen Wahrheit weni-ger mehr aus dem Bergwerke,üals unmittelbar aus demSchmelzofen vorzulegen; darum will ich diesen Gegen-stand hicmit zu den Akten legen und zur Hauptsache zu-rückkehren.
Nach langem Suchen fand endlich Fridolin eine Insel,wie er sie sich wünschte, zwischen Zurzach und Basel. Siewurde von den Umwohnern als Viehweide benützi. Erließ sich überfahren und nahm sie in Augenschein. Alsihn die Hirten überall spähend umhergehen sahen, hieltensie ihn für den Kundschafter einer Räuberbande, die ihrVieh wegzuführen gedächte, fielen mit Knütteln über ihnher und jagten ihn von dannen. Gelehrten, sagt dasSprüchwort, ist gut predigen, aber der aufgeregte Pöbelnimmt keine Vernunft an. Fridolin mochte vorbringen,was er wollte, man ließ ihn kaum zum Wort kommen,und als er sich gar auf die königliche Schenkung berief,gab man ihm zu verstehen, es müsse in seinem Kopshäus-chen nicht richtig sein. Doch der Glaubensbore war anden Widerspruch gewöhnt und ließ sich nicht von seinemVorhaben abbringen. Er wandte sich an seinen königlichenBeschützer. Der stellte ihm eine Urkunde über die Schen-kung aus und bedrohte in derselben Jeden, der ihm denBesitz streitig machen oder seinem Beginnen sonst in denWeg treten würde, mit dem Tode. Das könnte denn frei-lich einiges Bedenken erregen. Wie konnte Chlodwig nnt