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rem Heile auf dem Boden unsers Reiches bleibest undnicht zu den benachbarten Völkern ziehest«. Als ihm nunso die Wahl gelassen wurde, folgte er des Königs Rathund wählte sich eine Einsiedelei. Damals gab es eine weiteEinöde mit Namen Vosagus (das Wasgaugebirgeoder die Vogesen), in der eine längst zerstörte Burglag, von Alters her Anagrates (nun Anagrai) ge-nannt. Dorthin gekommen, ließ sich der heilige Manntrotz der rauhen Wildniß daselbst mit den Seinigen nie-der, zufrieden mit dem geringen Unterhalt, eingedenk desSpruches, daß der Mensch nicht vom Brod allein lebe,sondern vom Wort des Lebens gesättigt, Speise die Füllehabe und in Ewigkeit nicht mehr hungern werde.
Als nun die Zahl der Mönche sehr wuchs, suchte erin derselben Einöde nach einem besseren Orte für seinKloster. Und er fand einen vormals stark befestigten Platz,der von dem ersten Ort etwa acht Meilen entfernt lagund in alten Zeiten Luxovium hieß (jetzt Luxeuilim Departement der obern Saone fHauto-Zaöuej). Hierwaren warme Bäder mit besonderer Kunst eingerichtet;eine Menge steinerner Götzenbilder stand in dem nahenWald, die in den alten Heidenzeiten durch abscheulicheBräuche verehrt wurden. Wilde Thiere, Bären, Büffelund Wölfe gab es da in Schaaren. Hier also begann dertreffliche Mann ein Kloster zu gründen. Bei der Kundedavon strömte von allen Seiten Volk herzu, um sich ganzder Uebung der Religion zu weihen, so daß die großeMenge der Mönche kaum daselbst Raum hatte. Als dießColumban erkannte, suchte er einen andern Platz aus, dersich durch seinen Reichthum an Wasser auszeichnete, undgründete ein zweites (oder vielmehr drittes) Kloster, demer den Namen Fontanä (d. h. Quellen) gab, (heutzu-