Band 
Sechster Theil.
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des Rheines und der Waal, zusammengrenzend mit demSprengel der schon zu Cöln gehörigen Kirche von Ryn-haren, vielleicht von einem gewissen Wernefrid erbaut,der unter den Genossen Willebrord's als Glaubensbotein der Betuve wirkte; endlich weiter gegen Norden dieschon früher genannten fünf ältesten Kirchen Nordhollands;Flardinge, Kirkwerve, Velseneburgh, Heilegelo,Pethem, und eine'sechste, zu Karl des Hammers Zeitenvon einem gewissen Eggo über den Gebeinen eines nichtnäher bekannten heiligen Adalbert errichtete, die Wiegedes Klosters Egmond oder Hegmunde; endlich nochunmittelbar auf dem linken-Ufer der Assel die von Le->buin erbaute Kirche zu Wulpen, und zwischen Rheinund Maas die von Liudger erbaute Kirche zu Erfft,das sogenannte sBethaus zum Kreuz«, von welchenbeiden schon oben die Rede war. Rechts der Assel unddes Flevum, zwischen der Lippe und der Nordsee, nennenuns die Quellen die gegenüber von Wulpen durch Le-buin erbaute und durch Liudger wieder hergestellteKirche zu Deventer, und die von dem Letztem errichtetenKirchen zu Wirum an der Nordküste des Frisenlandes,und zu Witmund an der Assel, unweit Zütphen; dievon Abt Bernhard gegründete »Ueberwasserskirche«an der Aa, die von Liudger errichtete und mit einemFrauenstifte unter seiner Schwester Gerburgis vereinigteKirche zu Notteln unweit Billerbeck, ferner die von einergewissen Gräfin Jda, Gemahlin eines Beamten Karl'sdes Großen, am rechten User der obern Lippe gestifteteKirche von Hirutfeld oder Herzfeld, und die auf KaiserKarl zurückgeführte, durch die beiden sächsischen Großenausgestattete Kirche zu Liesborn, die Wiege des dortigenKlosters, als dessen erste Aebtissin, wie sich der Leser er-