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und der arabischen Welt; und unser Gegenstand erfordertes, daß wir nun auch dieses Zusammenwirken in's Augefassen, denn, wie ich im Schlußworte des vorhergehendenBündchens gesagt habe, es handelt sich nicht allein umdie Sache, es handelt sich, und zwar eben weil umdie Sache, auch um die Ursache, und eine vorlauteKritik mag einwenden, was sie will, ich lasse mich nichtirre machen, wer jene verstehen will, darf sich die Zeitund Mühe nicht verdrießen lassen, auch diese kennen zulernen.
Um einen Einblick in dieses Zusammenwirken zu ge-winnen, müssen wir vor Allem Rundschau halten. Wirsehen von der Höhe aus, die wir nun mit Pipin, demGründer der neuen Ordnung, erstiegen haben, daß dieChristenheit immer noch eine bloße Oase bildet, umringtvon der trostlosen Wüste einer Heidenwelt voll brüllenderLöwen, die sie in wilder Bewegung umkreisen. Im Osten undSüden, von den Ufern des schwarzen Meeres an, durch dasganze westliche Asten und nördliche Afrika, ja noch von dahinüber durch die ganze Pyrenäenhalbinsel bis in das südlicheFrankreich hinein, legt der Halbmond Mahomet's seinenweißglühenden Bogen um das Kreuz Christi. Schon seiteinem Jahrhundert durchsegeln die sarazenischen Kriegs-schiffe den Hellespont und das ganze Mittelmeer, und imJahre 676 wäre das Hauptthor Europa's, Constantinopel,von ihnen gesprengt worden, hätte es nicht der Engeldes Herrn mit dem Flammenschwerte des griechischenFeuers vertheidigt, mit dem der syrische Christ Kallinikos,sein Erfinder, die arabischen Schiffe in Brand steckte. Indemselben Jahre aber, in welchem die wilden Araber zumersten Male vor Constantinopel erscheinen, im Jahre 669,nehmen sie die Inseln Rhodos und Kypros und greisen