Band 
Sechster Theil.
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nicht nur die Insel Sicilien, sondern auch das FestlandItaliens an; im Jahre 711 erobern sie sogar Spanien,

. und von 720 an dehnen sie ihre Verheerungen bis indas Herz des Frankenreiches aus. Nur die Kraft der Ver-zweiflung und der eiserne Hammer eines Karl Martelvermag die tobende Wuth noch zu dämmen, aber keinenAugenblick ist selbst die Hauptstadt der christlichen Welt,die ewige Roma, ihres Lebens noch sicher. Mit jedemJahre erscheinen von Asien, von Afrika und von Spa-nien aus die morgenländischen Freibeuter an den KüstenGriechenlands, Dalmatiens, Italiens, des südlichen Frank-reichs und aller Inseln des Mittelmeeres und treiben mitFeuer und Schwert ihren Raub ein an Geld und Gutund Menschen, und im Schooße der Christenheit selbstmacht das heillose Gewürme der judasseligen Judenschaft> den Mäkler zwischen den christlichen Seelenverkäufern undihren mahometanischen Kunden.

Aber nicht nur vom Süden, auch vom Norden auslegt sich ein erstickendes Halseisen an die eingeklemmteChristenwelt. Gegen Ausgang des achten Jahrhundertsbeginnen die Bewohner der scandinavischen Halbinsel, dienoch heidnischen Nachkommen der nach dem äußersten Nord-westen vorgedrungenen Germanen, die Normannen, be-sonders die Dänen, ihre verwegenen Seefahrten nachallen Küsten des westlichen und nördlichen Europa's, trei-ben durch die Mündungen der Flüsse stromaufwärts bisin den Schooß der Länder und sengen und brennen womöglich noch ärger als die arabischen Todfeinde des christ-» lichen Namens; sie sind es hauptsächlich, die durch ihreVerwüstungen und Eroberungen auf den britischen Inselndem europäischen Festlande die angelsächsische Glaubens-predigt rauben, indem sie dieselbe unter den Trümmern