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Diedenhofen von nichts als von Frieden nnd Freundschaftzwischen den drei Brudervölkern, den Franken, Römernund Langobarden sprachen und nicht hoch genug schwörenkonnten, wie gewissenhaft ihr Gebieter seinen sämmtlichenVerpflichtungen nachkomme, machte er sich mit seinen bei-den Schützlingen und ihrer Mutter auf aus seiner Königs-burg zu Pavia und zog an der Spitze eines Heeres mitihnen gen Rom. Seinen Kanzler Andreas aber schickteer voraus, um ihn bei dem heiligen Vater anzumelden.Der aber entließ denselben mit dem Bescheide: «wennder König sein Versprechen nicht halte und der Kirchenicht wenigstens diejenigen Städte herausgebe, welche erihr seit dem Antritte seines Pontificates entrissen habe,möge er sich die Mühe der Reise ersparen, er werde ihnnicht empfangen/' Desiderius ließ sich nicht abschreckenund setzte seinen Zug fort, Hadrian aber zog Mannschaftaus Tuscien, Campanien, Perufien und der Pentapolisan sich und rüstete sich zur Gegenwehr. Ueberdies schickteer dem Longobarden die Bischöfe Eustatius von Al-bano, Andreas von Präneste, und Theodosius vonTibur (Tivoli) entgegen und bedrohte ihn mit dem Bannefür den Fall, daß er die Markung der Stadt Rom be-trete. Darob gerieth Desiderius in Bestürzung. Gegen dieSchrecken der Kirche hatte ihn die Hölle nicht zu bewaffnenvermocht. Er wandte in Viterbo um und zog unverrichteterDinge wieder nach Hause.
Hieraus kamen Gesandte des Frankenkönigs beim apo-stoüschen Stuhle an und erkundigten sich nach der Wahr-heit oder Unwahrheit dessen, was die longobardischen Bot-schafter zu Diedenhofen von der Pflichttreue ihres Hennversichert hatten. Der Papst öffnete ihnen über Alles dieAugen und ließ sie bei ihrer Heimkchr durch eigene Gc-