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seine Gemahlin mit ihren Kindern dahin kommen. Adal-gis aber flüchtete Karlmann's Söhne und ihre Mutternach Verona, welches nahezu so fest war, als Pavia selbst.Wie das Karl vernahnsi machte er sich alsbald mit einerkleinen, aber auserlesenen Schaar auf zu ihrer Verfolgung.Schon auf die erste Aufforderung öffnete ihm die zitterndeBevölkerung die Thore der Stadt. Karlmann's Wittweergab sich mit ihren Kindern und wurde mit denselbeneinem Kloster überwiesen. Adalgis entkam nach Brixenschlich sich aber von dort aus wieder in die belagerteHauptstadt zu seinem Vater. Auch Karl kehrte unter dieMauern von Pavia zurück und nahm nun von dort ausdie im Osten des Ticino und Norden des Po ge-legenen Städte, die noch nicht gefallen waren. Was imSüden lag, gab sich mittlerweile größtentheils in denSchutz und die Gewalt von Rom. Aus dem Spoleta-nischen hatten schon, als Desiderius nach den Alpen-pässen aufbrach, etliche Große wieder dem Papste gehul-digt und sich zu Römern scheren lassen. Nun er sich inseine Hauptstadt eingeschlossen und seine Streitmacht sichzerstreut hatte, wandle sich das ganze Herzogthum an denheiligen Vater mit der Bitte um Aufnahme in die Unter-thanenschaft der Kirche. Hadrian willfahrte und ließ Alle,groß und klein, in der Peterskirche schwören, ihm als demStellvertreter des Apostels Petrus und allen seinen Nach-folgern treu und gehorsam zu verbleiben, sie und ihreganze Nachkommenschaft aus ewige Zeiten. Darnach setzteihnen der heilige Vater den Herzog, den sie sich selbst ge-wünscht hatten, einen Hochedeln Mann, mit Namen Hilde-brand, der sich einer der Ersten unter den Schutz desrömischen Stuhles gestellt hatte. Auch die Bevölkerungender Herzogthümer Firmum (Fermo), Auximum (Osimo>
Einfuhr, des Christenthums. VI. 11