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und Ancona begaben sich nun in den Schutz und dieGewalt des Papstes.
Hierüber wurde denn eine Rücksprache mit dem römi-schen Stuhle nöthig. Karl der Große beschloß, nach-dem er sechs Monate mit der Belagerung Pavia's hin-gebracht hatte, auf die nun herannahende Osterzeit dieStätte des Apostelfürsten zu besuchen. Da machte er sichdenn mir seinen Bischöfen und Bebten, Herzogen undGrafen an der Spitze einer zahlreichen Mannschaft aufden Weg nach Rom. Der heilige Vater schickte ihm seineGroßen mit dem Banner der Stadt auf dreißig römischeMeilen, bis zum Orte Novas entgegen. Eine Meilevor Rom empfing ihn die Jugend sämmtlicher Schulenmit Kreuz und Fahnen, Oel- und Palmzweige in denHänden, unter Lobliedern und Triumphgesängen, wie mansonst den Exarchen nicht zu empfangen gepflegt hatte. BeimAnblicke der heranziehenden Kreuze stieg der königliche Heldmit seinen Großen vom Pferde und ging zu Fuß mitihnen nach St. Peter. Dort erwartete ihn der heiligeVater mit seiner Geistlichkeit in der Vorhalle und aufderen Treppe. Karl küßte im Hinansteigen Stufe umStufe, umarmte oben angekommen den Papst, der unterder Hauptpsorte der Kirche des Apostelfürsten stand, undtrat dann an dessen rechter Seite, Hand in Hand mitihm, in das Innere des Gotteshauses. Die darin ver-sammelten Priester empfingen ihn mit dem Lobge-sange: »Gesegnet sei, der da kommt im Namen desHöchsten!« Vor dem Grabe des heiligen Petrus fielenAlle auf die Kniee und priesen den allmächtigen Gott,daß er ihnen aus dessen Fürbitte den Sieg verliehen. So-dann bat der König den Papst um die Erlaubniß, den Fußin die Stadt selbst zu setzen und dort in den verschiedenen