Band 
Sechster Theil.
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geschickt, sieben Jahre darnach (821) aber wieder auf seinenAbtstuhl erhoben, auf welchem er 826 starb. Sem BruderWala gleich ihm am Hofe erzogen, übte in den letztenJahren Karl's des Großen bedeutenden Einfluß auf dessenRegierung und wurde von Ludwig dem Frommen beiseiner Thronbesteigung ebenfalls als verdächtig zum Mönchs-gewande verurtheilt, 821 aber begnadigt und dem erst-geborenen Sohne Ludwig's des Frommen, Lothar I.,bei dessen Erhebung zum Könige von Italien als Be-gleiter mitgegeben und 826 nach dem Tode Adalhard'szum Abte von Corbie erhoben, später aber im Jahre 830als Mitschuldiger Lothar's in seinem eigenen Kloster ge-fangen gesetzt und erst 833 durch Lothar wieder befreit.Er starb 836. Der dritte Bruder Bernhard, Adal-hard's Mitschuldiger, theilte dessen Loos und wurde ihmbei seiner Begnadigung auch als Mitabt an die Seitegestellt. Die drei Schwestern wurden am Hofe Karl's desGroßen erzogen; die älteste, Gundrada, nahm späterden Schleier im Marienkloster zu Soissons, die mittlere,Theodrada, wurde an einen fränkischen Großen ver-mählt, trat aber nach dem Tode desselben in dasselbeKloster und starb als dessen Aebtissin im Jahre 846; ihreTochter Jmma wurde ihre Nachfolgerin; die jüngste derdrei Schwestern, Jda, wurde im Jahre 799 von Karldem Großen an den sächsischen Grafen oder Herzog Egg-bert vermählt und gebar ihm den Stammvater der säch-sischen Kaiser Ludols.

Auch zwei Töchter hatte Karl der Hammer, derenLebensgang für das Reich von Bedeutung wurde: CHil-trud, die sich gegen den Willen der beiden Brüder demBajovarenherzog Odilo vermählte und ihm den letztender Bajovarenherzoge, Thassilo, gebar, und Landrada,