Band 
Sechster Theil.
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verstorbenen Zacharias, ein mit der inständigen Bitte,Gesandte nach Rom zu schicken und ihn nach dem Franken-reiche abholen zu lassen. Zugleich vertauschte der stets ge-schäftige Grifo, um den beabsichtigten Weltbrand zumAusbruche zu bringen, die Mazzinische Rolle mit derGaribaldischen und brach mit einer Freisckaar, die erin Waskonien um sich gesammelt, nach den Alpen auf,den Langobarden zu uziehen. Da ereilte ihn die HandGottes, zwei burgundische Grafen wehrten ihm in denSavoyer Bergen den Durchzug und griffen seine Schaaran, und er und sie selbst wurden im Kampfe erschlagen.König Pipin kehrte eben siegreich von den aufständischenSachsen zurück, es war im Herbste des Jahres 753, daerhielt er zu Bonn diese wichtige Nachricht und schriebdieselbe alsbald auf die Tafel seines Gedächtnisses undzog von Bonn aus weiter über die Verberge des Ar-denner Waldes, die Eifel nach seiner Pfalz Diedenhofenan der Mosel. Alldort erhielt er die weitere Nachnicht,der heilige Vater sei seiner Einladung zufolge in denGrenzen seines Reiches angekommen und im Kloster Agau-num auf der Schwelle des Burgunder Landes (St. Moritzan der Rhone, im Walliser Land) von seinen beiden Ge-sandlen, dem Abte Fulrad und Herzoge Ruthard,empfangen worden. Und Pipin zog weiter von Dieden-hosen durch den Ardenner Wald hinüber nach der Maasund von da weiter nach dem Thale der Marne auf diePfalz Ponte Ugone (Pontecone, Pontion in der Cham-pagne). Allda angekommen, sprach er zu seinem SohneKarl: »Mache dich aus mit einem Gefolge, wie es desStatthalters Petri und meiner und deiner würdig ist, undziehe dem heiligen Vater entgegen und führe ihn hieher,allwo ich den hohen Gast selbst empfangen werdet Und