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in der Eresburg errichtet hatte, machte sich auch zur Aus-führung dieses Planes, gleich für den nächsten Feldzuganheischig, und versprach diesen, unmittelbar nach der Er-oberung der lougobardischen Hauptstadt zu eröffnen. Wiegesagt, so gethan. Karl der Große kehrte, den letzten Na-tronalkönig der Longobarden als Gefangenen mit sich füh-rend, im Sommer des Jahres 774 in's Frankenland zu-rück, und alsbald schickte er, bevor die Sachsen sich des-sen versahen, drei Heere auf einmal gegen das wortbrü-chige Bolk. Die verwüsteten das ganze Land mit Raubund Feuer und erschlugen Alles, was sich zur Wehresetzte, und kehrten mit unermeßlicher Beute wieder heim.Aber das war erst das Vorspiel. Karl schwur bei dem le-bendigen Gott, nimmer zu ruhen, »bis die ganze treu-lose Nation zu seines Thrones und des KreuzesFüßen läge ober ausgerottet wäre«; und vomReichstage weg, den er diesmal zu Düren, einer Pfalzzwischen Achen und Cöln hielt, setzte er im Frühjahre775 über den Rhein und zog mrt der ganzen Macht sei-nes Reiches nach dem Sachsenlande. In der Sigburg amZusammenflüsse der Leime und 'Ruhr, lag eine Grenzhnt.Er nahm die Beste im Sturm und löste die sächsische Be-satzung durch eine fränkische ab. Darnach zog er weiterthalauswärts und über das Gebirge an die Diemel, bautedre von den Sachsen zerstörte Eresburg wieder arff undversah sie mit einer neuen Besatzung. Alsdann rückte erwerter gegen Morgen aus beiden Seiten der Diemel ab-wärts »ach dem Weserthale. Dorten stieß er an einemOrte mit Namen Brunosbnrg (bei Höxter) auf die ver-ewigte Macht der Sachsen. Sie wollte ihm den Uebcrgangüber den Strom wehren. Aber es war umsonst, sie wurdesogleich zum Weichen gebracht und mit großem Verlust