Band 
Sechster Theil.
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m die Flucht geschlagen. Ungehindert setzte der König überden Fluß und rückte mit einem Theile seines Heeres biszur Ocker vor, einem rechtseitigen Nebenflüsse der Aller,die sich bei Verben in die Weser ergießt. Dorten, an derOcker, erschien einer der sächsischen Häuptlinge, Hessi, ander Spitze seiner Ostfalen vor ihm, und stellte die Gei-ßeln, welche Karl verlangte, und leistete den Eid der Treue.Der Sieger wandte sich wieder rückwärts nach dem Bucki-gau oder Buchengau, wo heutzutage Buckeburg stehr. Alldaunterwarf sich auch Bruno, der Führer der Engern, mirden übrigen Großen seines Stammes und schwur Gehor-sam und stellte Geißeln, wie die Ostsalen. Mittlerweileward der andere Theil des fränkischen Heeres, der die We-ser entlang geschickt worden war, an einem Orte mit Na-men Hlidbecki (Lidbach westlich von Minden,) wo sie sichgelagert hatte, vom Feinde überfallen und erlitt einenschweren Verlust. Als das dem Könige gemeldet wurde,eilte er so rasch als möglich herzu, trieb die Sachsen in dieFlucht und zwang nun auch die Westfalen zur Stellungvon Geißeln. Mit reicher Beute beladen kehrte er in dasFrankenland zurück.

Da erhielt er die Botschaft vom heiligen Vater, dieihn nach Italien rief zur Unterdrückung der Verschwörungvon Friaul; und kaum hatte er auf dem Rückwege voudorten die Alpen wieder überschritten, als ihm die Nach-richt zukam, die Eresburg sei von den Sachsen wiedergenommen und die Besatzung derselben verjagt worden,Sie Sigburg habe nur ein glücklicher Ausfall bis jetzt vordem gleichen Schicksale bewahrt. Ohne allen Aufenthalt— nur den gewohnten Reichstag hielt er unterwegs zuWorms — ohne allen Aufenthalt, wie er stand und ging,eilte Karl nach dem abtrünnigen Lande, und ohne irgend