Band 
Sechster Theil.
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so lange e r sich nicht stellte und unterwarf, war Alles nureitel Lug und Trug. Dessen ungeachtet aber erscheint die-ser erste Reichstag auf sächsischem Grund und Boden alsGeburtstag der sächsischen Kirche. »In dem sevenhundert-sten und sevcn und seventigsten Jar na der Geborrde un-sers Herrn Jesu Christi — lesen wir in einer deutschenGedächtnißschrift aus dem spätern Mittelalter, dem Lebendes heiligen Meinulf — wordt de Christen Gelove erstenangenommen von dem Sahsen Volke. Vnd tho dem erstenin dem Lande, dat nu Westfalen it geheiten, in der Stad,dar dat Mater upspringt, dat men de Pader nöhmet, doquemen de Heren und de Oversten von dem Landevnd entsangen dar ersten dat Sacrament der heiligenDöpe. In dem derten (dritten) Jar darna begundeKönig Karol tho buwen de ersten Kerken in der Stad,vnd beval sie tho bewarende dem Bischop tho Wirtzborgh,so lange dat he dar einen egen Bischop setten künde.*Nach dem Schlüsse des Reichstages zu Paderborn kehrteKarl nach dem Frankenreiche zurück und feierte Weihnach-ten auf dem Hofgute Dutciacum (Doucy an der Maas),Ostern aber zu Cassinoillum in Aquitanien (Chasseneuil,rechts der Garonne, unweit Agen). Es war nämlich aufjenem Reichstage unter Andern auch der Emir (Fürst)von Saragossa Jbn al Arabi vor ihm erschienen undhatte ihn um Hülfe gebeten Wider den Kalifen (Herrscher)zu Cordova, mit dem Versprechen, den Frankenkönig sodannals seinen Lehensherrn anzuerkennen. Diesem lockenden Rufegedachte nun Karl zu folgen und folgte ihm denn auchwirklich. Aber während er es that, während er im fernenLande der Pyrenäen auf Eroberungen für sein Reich unddas Reich Christi ausging, griffen die Sachsen aus denfür sie nicht minder lockenden Ruf ihres zurückkehrenden