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Welataben in der nachmaligen Mark Brandenburg;hinter den Thüringern die Soraben oder Sorben inder östlichen oder überelbischen Hälfte des heutigen Kö-nigreichs Sachsen, und hinter diesen und den Ostfrankenim Böhmerlande, die Czechen, sämmtlich Slaven-völker, die dann weiter hinab an die Avaren stießen,die östlichen Nachbarn der Bayern. Die Abotriten nunergriffen die Freundeshand, welche ihnen Karl der Großeentgegenstreckte, die übrigen der genannten Slavenvölkeraber, obgleich anderthalb Jahrhunderte zuvor, wie der ge-neigte Leser sich erinnert, durch einen geborenen Franken,den uns bekannten Samo, zu Einem Reiche vereinigtund in freundschaftliche Beziehungen zu den Franken ge-ctzt, wiesen .diese Hand von sich und ergriffen jedeGelegenheit zu feindlichen Einbrüchen in die Neichsgren-zen. Ihre Unterwerfung wurde für Denjenigen, der dasSachsenland behaupten wollte, zum dringendsten Bedürf-nisse. Karl erkannte das und rückte im Jahre 789, daer die Sachsen vom Schrecken gelähmt wußte, unterhalbdes Einflusses der Havel über die Elbe und durchzog mitAlles niederwerfendem Ungestüm das Land der Milzenverwüstend nach allen Richtungen, und unterwarf sich das-selbe bis zur Ostsee und zur Oder, und legte damit denGrund zur Mark Brandenburg und zum ganzen nachma-ligen Königreich Preußen.
Die Sachsen lehnten sich nunmehr nur noch im Nor-den an eine Bevölkerung, die den Franken noch nicht un-terworfen war, und immer tiefer sahen sie die Möglichkeitin den Hintergrund treten, sich je wieder aus der erdrücken-den Umarmung herauszuwinden. Aber wenn der Hoff-nung die Wehr aus der Hand sank, griff die Verzweiflungnach derselben und schlug in ihrer blinden Wuth links