Band 
Sechster Theil.
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und rechts zugleich um sich. Karl hatte im Jahre 794den Sachsen kaum wieder den Rücken gekehrt, als sievon Neuem über seine Pflanzungen herfielen. Zorn-entbrannt rückte der Gewaltige im Frühjahre 795 vonseinem der Stadt Mainz gegenüber gelegenen HofgureCuffesstein (Kostheim) am Main, wo er diesmal denReichstag gehalten, mit seinem Heere in ihr Land unddurchzog es wieder mit der Brandfakel in der Hand, abervorläufig noch in gerader Linie, bis Bardewyk, wohiner seine Bundesgenossen, die Abotriten, entboten hatten.Die Sachsen aber legten sich auf diese Kunde mit einemHinterhalte dazwischen und fielen über die Abotriten her,und erschlugen ihren König Witzin, wie er eben mitseiner Mannschaft über die Elbe setzte. Als nun Karl ausdem bezeichneten Sammelplätze eintraf, fand er statt desslavischen Zuzuges nur die Spuren von dessen Vernich-tung. Auf's Aeußerste erbittert trug er seine Brandfakelnun wieder rings durch das ganze Sachsenland und führtedie Bevölkerung wieder massenweise mit sich fort, zugleichaber ordnete er die Befestigung der Elblinie an und stellteeine Reihe von Burgen zwischen die Lande der Sachsenund Slaven, um einerseits die Abotriten sicher zu stellen,andererseits die Milzen und Sachsen im Zaume zu hal-ten. Zu diesen Grenzvesten gehörten namentlich Hoch-bucki, Hohbuoki auf dem noch jetzt sogenannten Ho-becker Berg links an der Elbe im heutigen Patrimonial-gerichte Gartow, oder das jetzige Buchberg in der Nähedes Einflusses der Lille in den Elbstrom, und die Ma-gadeburg, das heutige Magdeburg, auf dem linken Elb-ufer unterhalb der Mündung der thüringischen Saale. Erversah dieselben mit starken Besatzungen und diese Be-satzungen stellte er hauptsächlich unter den Schutz des