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der 799 wieder abgefallenen Hauptstadt Barcellona allesLand wieder bis zum Ebro. Die Barcellonesen gründetennun unter der fränkischen Oberhoheit eine Seemacht imwestlichen Mittelmeere, die der sarazenischen nicht mehrnachstand, und Karl brachte hauptsächlich mit ihrer Hülsedie sämmtlichen Inseln dieses Meeres unter seine Herr-schaft und verleibte sie seinem Gesammtreiche ein. NurSicilien und die südlich davon gelegenen Eilande bliebenden Griechen. Gegen die sarazenischen Raubfahrten aberlegte Karl die ganze Küste entlang von Barcellona bisnach Rom in alle Häfen und Flußmündungen, wo sich ge-eignete Ankerplätze darboten, kleine Geschwader und Wach-posten, und zwar mit so gutem Erfolge, daß, wie diezeitgenössische Geschichtschreibung ausdrücklich anmerkt,mit Ausnahme von Centumcellä, dem heutigen Civitavecchia, welches einmal durch Verrath von den Mauren er-obert und geplündert wurde, Italien unter seiner Regie-rung nie großen Schaden durch den sarazenischen Seerauberlitt. Wenn auch wieder ein Wechsel eintrat, so war dochdie arabische Herrschaft in Spanien nun für immer unter-wühlt, die spanische Mark wurde zum Fürstcnthum Ka-talonien und die Christen im Pyrenäenlande gelangtenzur Entrechtung und im Laufe der Zeit sogar zur Welt-herrschaft.
Nun fehlte noch die Befreiung der skandinavischenGermanenwclt von der Zwingherrschaft des Heidenthums,und dazu brach eben die Unterwerfung des Sachsenvolkesdie Bahn, aber das Leben Eines Mannes, und war die-ser Mann auch der große Karl, war zu kurz, um dieseBahn noch beträchtlich weiter zu verfolgen. Er that, waser konnte, er ruhte auch, nachdem seine Lorbeeren zur römi-schen Kaiserkrone geflochten waren, nicht sorg- und that-