M haften Namen anzuigekben, und die Curiositat vieler„ ehrlichen Leuthcn zu ve>rgnug,c>i, derer erste Frage bey„ Erblickung eines neun» Buches : Don was Dumör der„ Autor ? Qb nicht d,ie oder diese Dame seine Tante ?„ Ob er nicht blonde iPerruquen trage , mit langen Z0LM pfen, a I’Angloise? Dieses diente zu nichts anders,„ als den Neid zu lrntircn. Unsere Redlichkeit wird„ man besser aus unserer Schrift abnehmen können, we-„ der aus unserm Schwcitzerlatz. Die Bücher sind ein„ Perspectiv - Glast, durch welches man in das Gemü-„ the des Verfassers hineinsehen kann. Jedwedes Ca--„ pitcl, jedwedes Blatt, ja jedwede Zeile schildert eine„ Qualität des Verfassers ab. Ob unsere materialischeM Figur gemacht sey wie der Hottentotten ihre, wie der„ Malabaren oder der Pygmeen ; ob wir die Haut mit» garstigen Ochsen * Kutteln schmieren, oder mit Poma-
55 den ; ob wir das Angesicht mahlen wie die-
S , ob wir es mit Corallcn und Edclgcsteinen ausschmü-„ ken , die wir in das Kinne und die Wangen einfassen,
„ wie die-oder mit Mouches wie unsere
„ närrische Weiber, daran lieget einem unpartheyischcn» Liebhaber der Wahrheit wenig. Wahrheit bleibt Wahr„ heit , sie komme von Aristoteles des grossen Alexan-M ders Hofmeister oder von Peter Squenz dem Schul-y, mcister zu Rumpels--Kirchen. — Von unsrer Genealogie„ darf ich also nur so viel eröffnen , daß von dem Blut,„ von welchem wir unsre Abkunft herleiten, Könige ab-„ gekommen. Consules, Dictatores, Churfürsten , My~„ lords , Pairs , Grandes , Waywoden, Paschas, Man-» darini , Semidei , Helden , Heilige und Doctores ;» item Bürger , Bauern , Knechte , Dctler , Schelmen,» Narren , Ketzer , u. s. f. —Zum Beschluß soll ich nocherinnern: Wem gefallen möchte, mit unsrer Societret„ zu correspondircn, daß er die Ueberschrift der Briefen