Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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U2 stamm

,, langt *) , so ha,ben sie durch ihre Vernunftmaßigkeitgrossen Jngreß b>cy mir gefunden. Ich halte, daß ihre„ 8impIlcitoIt cin «merkliches Zeichen ihrer Güte. Es ist,, mir nur leid , vaß Ihr sie nicht lieber dogmatici wer„ der polemice vorgetragen habt. Verzeihet mir, daß„ ich diese barbarische Worte gebrauche. Kurz, Ihr har„ bet mich so gelehrt, oder vielmehr ungelchrt gemacht,„ daß ich heut zu Tage nicht weiß , weder was mein,j Gemüth, noch was mein Cörper ist. Vielleicht dienet„ es auch zu nichts , daß ich es wisse, wenn ich mich„ nur ihrer Capaciteet und Eigenschaften bediene ,„ wie mir es das Gewissen , und ihr Schöpfer besehe„ len , u. s. f. » — Am Ende stehen etliche schlechteReimen

Unterm 6. Fcbr. antwortete Meister von Thun Bod»mern über seine Zuschrift vom ayten Jenner, und rathihm, indem vorhabenden Sittenmaler : „Mit einer weh„ sen Complaisance **) die Tugenden des Vaterlands,„ den Eifer vor die reine Religion und vor die Freyheit,„ den Fleiß der Kaufnrannschaft, die gute Oekonomic,„ die Modestie der Kleidern», s. f. zu relevieren, und„ dapfer die citelcn Mißbräuche , die andrer Orten„ einreissen , zu verspotten und zu bestreiten; z. B. die„ Comedicn, die Kutschen , die französischen Moden,■b den Libertinismunt u. d. gl. und sich kurz als ehrliche„ Patrioten zu beweisen Zwar besorgt er die Censur;besonders wenn die Authotes auf Gegenstände aus demgemeinen Leben zu reden kommen, „und mithin die Cen-„ sores ihren ehrlichen Part herausnehmen Dessen

ungeachtet

*) Dieser Breitingeristbe Aufsatz, der Lodmers seinen, den wieoben gesehen, über eben diese» Gegenstand bestcitt, ist nichtvorhanden.

") Die er vermuthlich j» jenem rivepte« Aufsätze nicht weist ge-nug gefunden.