homo femper cogitaret, nec videre nec audire objestasensuun posier Dann empfiehlt er ihm „In dem,» was :r für ihre vorhabende Wochenschrift schreiben wolle,„ allermeist die Mangel des civilen Lebens durchzuhc^„ chcln, und unsre Schweißer beglaubt zu machen, daß„ keine Glückseligkeit in der Welt zu hoffen, als allein» in d:r Zufriedenheit mit dem Stand , in welchen unS» die Äroviden; gesetzt hat ». — Jenes Blatt, worinner ihr Unternehmen dem Publiko ankünden will , gefalltihm nun selbst nicht mehr, und er kann Meistere Lobes--erhcburg desselben nicht begreifen : „ Hast du „ ( sagt er )„ etwa ein reciprocirlich Lob von mir erbetteln wollen,„ da hast du dich grausam betrogen, u. s. f. ,,-Uebrigcnsmeldet er ihm: Der Sittenmaler sey noch in weitem Feld:Wenn Hagenbuch und er nicht auf Zimmermann undReller von Mur, die im Frühjahr wieder erwartet wür-den , Staat machte, hatt' er sich einen solchen Gedankennur nie aufsteigen lassen. Er wünscht nochmals, daßman allenfalls in jenem Wochenblatt doch ja nichts sosehr anpreise als die Genügsamkeit mit seinem Zustand,und sagt bey dieser Gelegenheit seinem Freund : „ Mich„ dünkt, du machest dir selbst viel gefährliche Chimeres5 , die tu hernach »yit vieler Müh und Geduld bestreikest,„ und verfahrest zu polemlce. „ —
Unterm 2zsten lesen wir in einem Schreiben an Brei,tinger und Hagenbuch nach viel anderm folgendes:„ Und wie gern, sah' ich , daß Ihr Eure MeditationenM allermeist aufwcndtet, denen Leuthen nutzbar zu seyn,» welche es mehr als andre nöthig seynd. Ich wollte,» daß Ihr die Leuthe beschwatztet, die Einfalt, die Uns„ schul) , die Arbeitsamkeit und die Mäßigkeit seyen so» fähig, einen Menschen vergnügt und glücklich zu mas» chen, als immermehr die Wissenschaft, die Klugheit,» die Geschicklichkeir und die Studia, Ihr könnet gewiß