Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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vorn i8- Jun. 1718.) und man merkt wohl warum. Derverdorbene Geschmack der Kation hatte ihm damals gleich-sam auch ihren Grund and Boden verhaßt gemacht., 5 Ich lache tausendmal (sagt er bey eben dieser Gelegen-,3 heit) der Dummheit der deutschen Authoren. Kaum,3 haben sie zwey oder drey solide Männer auszuweisen,„ die durch ganz Germania zerstreut sind Am Endhält er es nunmehr vor sehr wahrscheinlich , daß seineprojektirte Buchdruckers?) zu Stand kommen werde.

Unterm 22sten desselben Monaths sandte Meister anBodmer Proben eines Gedichts vom Ursprünge derSchöpfung, nach Moses Erzählung / worinn etliche wirk-lich nicht unfeine Derse zum Vorschein kommen. Hier-nächst bemerkt er > „ S *** hätte nun seit einiger Zeit„ mit ihm philosophiert. Jtzt , da er nicht mehr rechtv wisse / wo er daheim sey / habe er ein Commere ge-„ stiftet zwischen einem gelehrten Doktor Rönig von va-,3 sei -*') und ihm (Meistern ) Ueber hiesige Censurlaßt er sich heraus : „ Wahrhaftig , unsre Herren Züri-,3 chcr sind rechte spanische Inquisitoren , und ich glau-^ be nicht, daß jemal unter reformirten Christen so hcf-„ tige Zeloten gewesen. Sie messen ihre dlormam Fidel„ bloß mit der Ruthe , womit sie die armen Schülermustern «. Und endlich räth er ihm : „ Ihr könntet, 3 auch versuchen , einen schönen lateinischen oder grie-„ chischen Author herauszugeben, und hinten dran eine„ ordentliche deutsche Uebersetzung und realische Anmer-,3 kungen beyfügen / damit man die Sachen desto gemei-,3 ner machen , und eine rechte Application und Usage»> von den alten Bücher» lehren könnte,...

Unterm 27sten Dezemb. schrieb vodmer wieder anMeister : „Wenn ich in der Nacht deiner Phylick nichts,3 sehe / so bin ich nicht scharfsichtiger in deiner IVletapby-*) Wahrscheinlich Emanuel, der jüngere. Starb An. 1752.