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ticher machen. — Ihre Geringschätzung gegen das Frauen-zimmer überhaupt suchen zwar auch diese Herren nicht zuverbergen ; sondern trachten vielmehr, der cinzelen Per-son die sie sich zum Raub auserlesen, auf Unkosten ihresganzen Geschlechts , einen um so viel schmeichelhafternWiehrauch zu streu'n. Wenn also eine Mannsperson ,Zumal eine solche deren man weder Weltkenntniß nochfeine Lebensart absprechen kann , ein Mädchen entwederbereden will, daß er bis auf diesen Tag aus Gründen,die er aus einer witzelnden Charakteristick der Weiber her-holt , den Ehestand entschlossen gemieden; nun aberdurch seine Bekanntschaft mit einer liebenswürdigen Aus-nahme seines allzutrenchanten Urtheils über ihr Ge-schlecht , andern Sinnes worden u. s. f. so zahle mankecklich darauf: Entweder ist der Kerl ein Betrüger; oder,wenn es noch gut geht, ein unerbittlicher Foderer desblindesten Gehorsams und unmöglicher Vollkommenhei-ten seiner künftigen Gattinn. Und eben so wenig traueman dem Landsfrieden , wenn von Zeit zu Zeit aus ei-nem stadtkündigen ruchlosen Doge! mit Eins ein reuen-der Junge wird; wenn euch ein solcher Bube, der Jahrund Tage lang sich an alles was Weiber heißt hieng, vor-giebt, als ob er nun zum erstenmal in seinem Leben vonder Schönheit oder dem Geist eurer Schwestern dauerhaftgefesselt sey. Wenigstens muß in solchen Fällen mit derMenschenliebe, welche freylich das beßte hofft, alle mög-liche Vorsicht verbunden, und ja das güldene Sprüchel-gcn nicht vergessen werden; „ Kann auch ein Mohr seine» Haut andern» ? Wenn in der Stadt die plötzliche Be-kehrung eines Schurken auf dem Todbettc ruchtbar wird,so lachen die Klügelt; was auch immer der Geistliche,der mit seiner diesfalls geleisteten Gebuhrtshülfe großund dick thut, von dem Durchbruch bezeugen mag: In-dessen kann das Haufgen der Gläubigen seinen Selbstbr-