Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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Steht starr, bis ihm die Sceu' voll TrauerCntsiüccic des Mondes Glanz ,

Er sieht die La iwe — bebt vor Schauer —

Und fühlt des Unglücks Schillere ganz.

Wie eine Gems verletzt vom Bleye,

Stürzt er zur Erde sinnlos hin;

Doch bald weckt ihn der Schmerz aufs neue,

Der kaum vorher ewsetfct’ ihn.

lZ.

Nun heult uud ächzt, und ringt die HändeZum Himmel auf der arme Mann;

Verzweifelt ob er Hülle fände ,

Schreyt, ruft er doch so laut er kaun. —Verloren in den Finsternisse»

Hört niemand seine heischre Stimm;

Nur mit den nahen AassergüssenAntwortet Echo kla'clich ihm.

rz.

Der Schmerz zerreißt ihm Nerv' und Glieder, —Er sinkt aufs neu za Toden hin ;

Doch ihn erweckt die iiebe wieder;

Mir ftischem Muth beseelt sie ihn.

Er fleugt dem nächsten Dorf entgegen;

Zur Hülfe kann sein KlaggeschreyDer Aelpler ftommes Volk bewegen;

Mit Hack' und Schaufeln eilt's herbey.

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Und immer Er voraus, mit Klagen:

„ Ack Fernands Weib ! Ach, Weib und Kind!Nichts kann er denken und nichts sagen,

Als : „ Fernands Treib! Ach, Weib und Kind !»Don seinem Jammer tief erschüttert,

Greift jeder rasch die Arbeit an,

Doch fruchtlos ! Selbst der Kühnste zittertUud seufzt, daß er nicht helfen kann!