Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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Mir tausend noch so starken Strrci-chcnBestürme man den Berg vom Schnee:

Die Lauwe steht , und wird erst weichenDes Sommers Hitze ! — Fernand, Weh !

O Fernand, nimmer / nimmer dringetAu den Geliebten deine Klag' l

Umsonst ! Ach, die Erstickten bringetNichts, nimmer, nimmer au den Tag!

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So denket jeder, jeder bietetAuch Fernand seine Hütte dar:

Doch seine Liebe ihm gebietetAu bleiben, wo sein Herz schon war.

Er bleibt allein am Riesenwerke;

Holt kaum sich Nahrung dann und wa>m:

Er weiß, daß ächter Liebe StärkeSelbst Elementen trotzen kann.

iR.

Natur ist schwächer als die Liebe tDie Liebe stärkt des Gatten Hand;

Mit Schlag auf Schlag , mit Hieb auf HiebeBesiegt er jeden Widerstand.

Kaum kömmt die liebe Sonne wieder.

So setzt er seine Arbeit fort;

Und senkt sie sich am Abend niederSo harrt er noch an gleichem Ort.r?.

Bey seinem schweren Tagwerk gleichetDem Knappen er im tiefsten Erz ;

Mit jedem Stück, das endlich weichet ,

Fällt auch ein Stein ihm ab dem Her!.

Schon steht entblößt der FelsengipfelDurch tausend Sttciche nach und nach;

Schon winket ihm der Ahoruwipfel,

Der nahe stand am Hüttendach.