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VII.
An seinen norch ungebohrenen Großneffen«
^ey mir gegrüßt d>u lliinge gewünschte Hoffnung des Vaters,
Ihm so späte gewährt, und der ersten Gattin verweigert *)!
Noch so jüngst ungebildeter Staub in der Hand des Crschaffers,Ihr von dem göttlichen Athem in deinem Anlitz belebet —
Sey aus der Nacht des undenkenden Stoffs ins Leben willkommen,In das indische Leben, das mit dem unsterblichen endigt.
Möcht' ich, willkommenes Kind, dich im Leben begleiten; ich wollte,Wenn ich ißt deinen Geist reif sähe, die Botschaft dir bringen,Daß du erschaffen bist, daß dich ein Ewiger machte;
Einer, vor dessen Geist die noch nicht gewordene Schöpfung ,
Erd' und Sonne, die Geister und Menschen zugegen gewesenAls sie noch künftig waren; der vor dem Engel eimhergieng;
Der sie durch seinen Hauch, wann er will, in ihr ersteres Nichts bläst;Aber sie lieber erhält—denn er hat sie dem Himmel erschaffen.Und dem Himmel bist Du erschaffen. Er nahm dich dem Dunkel;Nahm dich der Nacht, die nicht zeugt, in welcher du tiefer versteckt lagstAls die Würmer im Staub ; damit du die Stirne gen HimmelHöbst, und die Sttahlen tränkst der goldenen Sonn', und mit JauchzenDein empfangenes Wesen besängst. O eile mit Wachsen!
Wachse zur Reife des Lebens, zum ediern Leben der Tugend:Preise den Vater der Menschen mit göttlichen Thaten der Liebe!Sing' ihn mit Lobgesängen, die dich die himmlische MuseLehret: Besaite die Harst III der Frühe des Morgens mit Hymnen,Wenn , mit Rosen das Haupt umkränzt , Aurora erwachet;
Laß sie nicht schweigen, wenn die Sonn' am Abend ins Meer tancht!
ltzodmer, -78-.
*) Der würdige Mann, von dem hier die Rede ist , blieb in ersterEhe mist der Nisce des Seligen ohne Leibserben.