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des Beth; genug für eime halbe Nacht ! Vor vier Uhrenwaren wir schon wieder aufgestanden und verreiset.
Don Unterschächem fängt der Weg cn spürbarer zusteigen: Die Seiten Des Thales werden mger, und mannähert dem Fuß dor Verge, die dasselbe beschließen. Ei-ne kleine Stunde weiter hin trift man ein Ncstchen an,das Esch heißt, und fast an der Bergwand anklebt. Hiersieht man den Fußsteig ganz vor sich, den man hinanklettern muß , indem man über den stozizen Abhang derBerge hinkriccht. Wir dachten, in einer Viertelstunde denGipfel zu erreichen; aber nie hat uns ein Weg so gar-stig betrogen: Wir brauchen wol eine ganze Stunde z»diesem mühseligen Steigen; und ich wollte Niemand,der so abgemattet ist, als wir damals waren, es zu un-ternehmen rathen, i)
i) Wir hatten, bepnabe chnczu ruhen, in die achtzig Stun«den auf den hohen Alpen des Cantons Bern und des Walli-serlaudes gemacht, und kurz vorher in die zwcyhundert, alleszu Fuß. Man wird sich daher nicht wundern, wenn man unsganz rüstig eine Tagereise zwölf Schweitzerstnnden stark, vonUnterschächen auf Glarm, machen siehet, ob wir uns gleichüber Müdigkeit beklagten. Wir waren des Gehens sehr ge-wohnt, und hatten gelernt , Beschwerlichkeiten nicht nachzu-geben. Muth und Herzhaftigkeit sind schon die Halste an dieerfoderlichcn Kräfte.
Nichts kann jedoch schöner als die Aussicht in das Thal,das sich nun seiner ganzen Lange nach vor uns sich ausbreite-te, und nichts seltsamer, als der Anblick unsers Fußsteigesseyn, den wir bey jedem Schritt Stück für Stück von deruntern Ebne an bis oben an die Fläche sehen konnten. Dochist es unmöglich, von der Stelle zu urtheilen, wo man an-körnen wird : Der Weg scheint sich plötzlich an einer Mauervon senkrechten Felsen abzubrechen; und diese sind mitverschiedenen Höhlen versehen, in welche jener zu füh-ren scheint; aber unter diesen Felsen nimmt er «u r ' der