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eines Gefühls, einer einzigen regsamen, geistigen Kraft ,welche von Innen heraus succeßif auf den Körper würkt.Der Mahler benehme sich wie er wolle — mit Farben wirder nicht darstellen, Was im Dichter so entzückend klingt,sv succeßif fortschreitet, und doch nur das Fortschreiteneines Moments befaßt. Der erste Strahl der Liebe, hin-gefallen auf cinefeuerfangende Seele, und nun diese Liebeim neuen Kampf, unter dem sie erliegt? ? Freylich weißich wohl, daß an solchen Handlungen kein achter Mah-ler sich vergreift; aber daß so manche unsrer Dichter ihreigentliches Gebiet nicht kennen, dem Mahler in dasseinigc greifen, und neben dem ihrigen wie vor unfrucht-barem Boden vorbcyschlüpfen — dieß, Lieber ! verdienteNasenstüber ? Doch weiter !
Angenohmen, mehrere geistige Kräfte würden aufEinen Moment in Thätigkeit gesetzt und würkten auf denKörper collectis und simultan — wie's denn möglich ist,daß Verwundrung, Schrecken und Angst wie Blitze vomHimmel die Seele mit einmal erschüttern, und auf dieOberfläche des Körpers mit allen ihren Synbolen zu-gleich sichtbar werden — angenohmen — so frägt sich,was vermag der Mahler , was der Dichter ? Wie mirdäucht, haben beyde freyen Spielraum ! Da in der Na-tur, und nach dem strengsten Sinn, der erwählte Fallnie einträft, und Nebeneinandcrseyn mehrerer Bewegun-gen wenigstens eine höchst schnelle Succeßion doraus-setzt, so darf der Dichter auch solche Gegenstände bchand-len; die Fantasie, welche dessen Bilder bearbeitet, bie-tet seiner Täuschung die Hand und würkt, wo nichtganz, doch beynahe so schnell als die Natur. Anderseitsist nicht minder wahr, daß bey aller Succeßion der B:wc-Zungen, und in jedem Fall, am Ende doch ein Augenblickkömmt, wo sie sinultan und collectis werden , zuniahlwenn sie sich an verschiedncn Theilen des Röroerr