Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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Grund mit— Nein! beantwortet hatweil derselbe kei«rie verdiene — so scheint es in dem gegenwärtigen Fall:Daß man unsre Staufacher , Fürst und Melchthal ausdem »och einfachern Grund damit verschonen könnte,weil si e keine brauchen. Und der Grund dafürz) Liegt in Löbl. Standes tlri , oder einzeler einsich-tiger Personen an seinem Steuer , oben angeführter Aeus-serung , deren Wahrheit und Würde ich mit keinem wcstlern Wort verderben will ; wohl aber versichern darf:Daß auch die Herren von Uri eben damit sich ein lilonu-mentum aere perennius in jedem wohlbestellten helveti-schen Herzen erbauet haben , das dafür Sinn und Ge-fühl hat: Was erhabene Einfalt einer Antwort heißtund ist. — Wollte man aber4) Einwenden : Daß genau aus den nämlichen Moti-ven auch jene altern wirklich bestehende Denkmäler beyTeils Blatte, in der Holen Gasse, u. s. f. verwerflichscheinen — doch nicht wohl gar wieder eingerissen wer-den? — sollten , so antwort ich : Daß die Begebenhei-ten , denen diese letztgenannten Kapellen u. s. f. zu Mo-numenten dienen, auf Volkes,lagen beruhen ; und ,wenn sie schon (aus Gründen die nicht hieher gehören)über allen Zweiftl erhoben sind , dennoch durch eben dieseDenkmäler einen neuen Grad historischer Gewißheit er-langen ; dessen hingegen die beurkundete Geschichte dereigentlichen Stiftung des Eydsgenößifchen Bunde»durchaus nicht vonnöthcn hat. Nicht zu gedenken : Daßzwischen dem Rührenden und Cindrücklichen eines Denk-mals , welches die frühe Dorwelt mit den unbefangenstenGefühlen edler roher Einfalt und Frömmigkeit errichtethat — und einem andern , mit dem die spathe Nach-kömmlingschaft ( im Geist unsers , in der Kunst wie imLeben , an wirklicher Thatkraft armen , an überspanntemAusdruck gegleichsneter Ccntimen-s hingegen überfließen-