der natürlichen Frucht desselben, des von diesen nie cte«foderten, aber nur desto sicherer erhaltenen Zutrauensgegen ihre «Obern; der buchstäblichen Aufrechrhalrungihrer Verfassungen in Stadien und Landern, unddamit einer standhaften verlhcidigung ihrer Unab-hängigkeit gegen fremden oder einheimischen SpottUnd Tyranney bis in den Tod ! Aber, um Gottesund des Vaterlands willen ! alles nicht durchWorte, sondern mir Thaten.
6) Wie indessen dem allem übrigens seyn mag , bleibtimmer so viel gewiß : Daß Herr Abbe Raynal, so wiedurch seine akademische Prcißaufgaben, aych durch denObelisk zu Altstatt ein sehr beredtes Monument seinerFreygebigkeit gestiftet hat; und eben so gewiß, daß erunsern drey ersten Eydsgenossen ein ihrer würdigesDenkmal stiften wollte. Und nur, wer Menschen nichtkennt, kann daran zweifeln, daß er sich damit den wärm-sten Dank mancher ihrer Nachkömmlinge erholen wird.
7) Endlich darf ich bey dieser Anzeige nicht unange-merkt lassen : Daß bey der letztem Versammlung der hel-vetischen Gesellschaft zu Ölten durch den würdigen BaronIos von veroldingen > Domherr zu Speyer und Htldeo-hetm , im Namen des gegenwärtig in Rom sich befin-denden trcflichcn Bildhauers, Alex. Trippels von Schaff-haufen , die Zeichnung*) eines, der Absicht nach, demRaynalschen völlig ähnlichen Monuments überreicht.,und solches zwar zur Ucberlegung nach Haus genommen,aber alle oberzählte , und noch weit mehrere Einwürfegegen seine Ausführung häufig bemerkt, und allgemeinempfunden worden.
H. H. Füßlt.
*) Diese Zeichnung kann gegenwärtig bey mir, nach ellichen Wo-chen oder zu Vlten, bey Herrn Schulherr Rrug, von jedem Lieb-haber eingesehen werden.
Schrv. Uiuf. Septemh. 17s;. S