Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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be immer mehrere Vollkommenheit;» geben *). ZZodmerinsbesonders muß sich von dem Frühling an bis zu Enddes Jahrs ordentlich mit nichts anders als mit den Dis-coursen beschäftigt haben; wenigstens findt man in seinersonst so weitschichtigen Corrcspondenz wahrend diesemZeitraum kein Blatt, das nicht daraufseinen Bezug hatte.Die Cotterie nahm einen angesehenen Mann zu ihremProtektor, und verschiedene neue Mitglieder an **); unterandern den nachmaligen Statthalter Jacob Schwer-zenbach. In ihren Congressen handelten sie, als Stofffür ihre künftigen Blatter itzt meist solche Materien ab ,welche auf die Lebensart und Sitten ihrer Mitbürgerden nächsten Bezug hatten ; wie z. B. von Badenfahr-ten, von den mancherley Perioden der Kleidermoden,vom Schminken , von Brautgeschenken, u. d. gl. — Dasletzte Blatt des ersten Semesters , und die darin« ent-haltene Charackterschilderung des Pedanten Pantolabusgab Anlaß zu einem lächerlichen Streit zwischen Hagen-buch und Altmann : Mit welchem von ihnen beydenjenes Gemahld die mehrere Aehnlichkeit hatte? Der erstehatte sich um diese Zeit von Dodmer und Dreitinger,wenigstens in Absicht auf ihre litterarische Beschäftigun-gen , ziemlich entfernet. — Den 1. Novcmb. empfiengdie Gesellschaft Nachricht von einer neu entstandenen Ge-lehrten-Cotterie ***) zu Dem, nebst einem Exemplar ih-rer ersten Produckte. Sie hatte den leichtsinnigen Alt-mann an ihrer Spitze; entstuhnd offenbar aus Eifersucht") Die darüber gepflogene Unterhandlungen mit ihren auswärti-Corrcspondenten in diesem Zeitraum , s. Deyl. Nr«. XXV* iV ) S. Ebend. in dem Schreiben an Lauster» Zollikofer undZellwegcr vom Oktvb. Den Namen ihres Protektors iw*den wir im Verfolg erfahren. Ich darf ihn vor der Hand nichtverrathen, so sehr mir diese Entdeckung aus besondern GründenVergnügen gemacht.

***) Ihre erste Zuschrift au die Mahler vom 8. Nov. S. Abend.