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gegen die Aurchermahlcr *), und konnte dieselbe , jowie diese letzter» eine ungezogene Verachtung für sie,nicht lange verhehlen **).
Mittlerweile kamen wieder drey Stücke, noch so ziem- ]lich gesund und frisch aus der Censur zurück Ueberacht andre ****) crgieng bald hernach schon ein ernstliche-res Gericht. Der einte Censor glaubte, man sollte denVerfassern Zraviora & realiora studia belieben; undfand besonders : „ Die socratische Methode werde in ei-„ nigen ihrer Blatter auf unerbauliche Exempel gezo-„ gen ». Ein andrer nannte sie bey gleicher Gelegenbeitdie Herren Vernnnfller , und drückte sich über ihre Ar-beit folgender Gestalt aus : *, Ich bleibe je langer jem mehr bey meinem alten Judicio. Diese Discours gc-jj fallen mir nit wohl ; aber vorstehende Censur gefallt,5 mir ,5. Ein Dritter will hoffen , daß diese Herren,wenn ihre Jugendhitz wird verschwunden seyn, vorsich-tiger meditiren und raisonniren werden. Darüber merk-te indeß ein Vierter, der noch allein bisweilen ihre Par- ,they nahm , in seiner Censur an : „ Man könne wohl (
55 befehlen , was gedruckt oder nicht gedruckt werden, \
„ aber nicht was einer meditiren soll » 1").
Unterm i8. Dezemb. finden wir in der Mahler Cbro-nick das erste Saamenkorn der nachwertF so wichtig ge-wordenen Verhältnisse unsrer Zürcher mit den damaligenschönen Geistern von Deutschland, in einer Zuschrift derMahler an den Ceremonienmeistcr von Besser, wornn
*) S. Ebend. in dem Schreiben von )lltina»m an dir Mäh.lcr vvm Anfang Novembers.
S. Ebend. in dem Schreibe» der Mahler an Laupr,vvm'ii. Dezemb.
»**) S. Deyl. \Nro. XXVI. ***«) S. Beyl. Xro. XXVI,s) S. Originalcensurcn der Mahlerdistourse, als BcplcgeniurChrvnick derselben.