Die Himmel, Gottheiten, und Hüll und Teufel machenNach ihrer Phanrasey; und Meynungen ersinnenDie ihr Gewissen sind, zugleich auch die TyrannenVon ihrer eignen Rub und Süßigkeit des Lebens.
Was schwatzet jener Mann , der in dem Gothschen Rock,
Die Krause um den Hals , die Thun auf dem Kopf,
Auf das Eathcdcr schlägt, und da die Wörter mißt ?
Fragst du? Er ist der Herr und 'Meister des Gewissens,
Der es auf uns verhetzt und wieder gütig macht;
Der in der Kindheit es zuerst in uns forimrt ,
Und seinem Aussprnch uns in die Gewalt gegeben,
So bald der Vater uns mit zweymal zweyen StössenIn unsrer Mutter Schooß die Seele hat geflößt,
Und uns zu einem Ding, ^-s Leben hat, gcniacht.
,^Dcrr ! (schlicffcn sie) Diejenige paffion , die die tiefste„Wurzeln in uns gefassethat, und die wir nicht ehcndcr„ als mit unsrer Existenz verlieren werden , ist diese,„ daß Ihr etwas auf unsrer gedenkenden Machinen hal--„ tet, und uns von dem unmenschlichen Pöbel aus-„ dinget, u. s. f. „
Anfang Novembers schrieb Altmann den Mahlern:Ein gewisser stailhofer habe sich zur Besorgung des De-bits ihrer Blatter zu Bern anerboten; denn er selberfinde sich außer Stands denselben weitern Curs zu ge-ben. Sie seyen allzugelehrt, als daß ein llngclchrter sieempfehlen sollte. Den Ausschluß zu dieser Erklärung,giebt am End des Briefs der Zweifel: Obwohl sein ein-gesandter Aufsatz über die Missisippi-Hansel Raum inden Mahler-Discoursen finden werde*) ?
In den nämlichen Tagen schrieb ihnen Zollikofervon Sk. Gallen : Daß ihre Blatter dort unter witzigenund rechtschaffnen Leuthen überall Beyfall finden. Nurder Clerus raisonnire darüber ä son ordinäre.
Unterm 5. Nov. erhielt die Cottcrie eine Zuschrift von
«■) S. ohe» Nro, XIX,