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Dieser letztre meritict ohne Zweifel das größte Lob;„ und der Credit finden will, wenn er einer andern Mei-» nnng ist, muß einen philosophischen Bart haben. Wie-„ wol es wahr ist, daß der größte Haussen seiner Der-» ehrer etwas lobet, von dem ihm die gröste Schönheit„ verbergen ist. — Sie verehren ihn, wie wir Gott,„ den wir doch nicht kennen. Basta M . Noch geben sieihnen Nachricht von dem Schicksal des von Zollikoferneingesandten Stücks, welches von der Censur so gutals verboten worden. Nous avons concla (heißt es dann)de changer certaines phrases , mais d’y substitüer d’au-tres homogenes & Synonimes, ou, s’il se peut, plusFortes, & de le donner ainli au public. Au reste nousvous prions de ne vous pas attaquer a de matteres deReligion que fort rarement, & quand vous le faites,toujours en circonflex, & combattant d’un nuage.
Den 2y. Nov. gieng der Cotterie ein Brief ein, Par-thenophilus unterschrieben , welcher nachwerts dem Xro.Xl. des dritten Semesters einverleibt wurde.
Den ii. Dez. schrieben die Mahler an Prvfeßor Lau,fer: Sie danken ihm vor das eingesandte Blatt. Diedarin« gebrauchte socratische Lehrart hat ihnen besonderswohl gefallen. Sie waren ohnehin schon lang daraufbedacht gewesen, sich eben durch diese Manier von demDritten zu unterscheiden : »Dieselbe (heißt es) erfodere» eineir guten fond Imagination , welcher ihrer Arbeit» bisher meist gemangelt». Weil sie nun seit einigenMonathen wohl erkannt, daß dem Zuschauer allein ebendie lebendige Einbildungskraft, die er hat, allen seinenRuhm erworben, so hatten auch sie sich befließen, ihMdarin« nachzuahmen, und zu dem End allerley neueWeisen des Vertrags erfunden. So wollen sie ferner(wie wir schon vernommen) besonders trachten, demFrauenzimmer zugefallen. --Und was die Männer be-