Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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», ttifft», fahren sie fort,» werden wir uns ebenfalls dasx> Intereße der Citoyens mehr als der Gelehrten ihres-- angelegen seyn lassen». Hiernächst geben sie zu:» Daß» sie in ihren ersten Discoursen exprellionen eingemischt,„ die ohne Noth stark und poetisch waren»; jedoch wa-ren auch nicht selten bloß nachdrückliche und natürlicheRedensarten für gezwungen angesehen worden; undhabe man viele Metaphern, die sie von den Franzosenentlehnt, und mit beßtem Recht im Deutschen gebrau-chen konnten, als Gallicismen gescholten. — » Noch »(heißt es) »kommen wir aufeinen Punkt, der uns sehr„ innlieget. Man liebet die Reißbeschreibungen von den» entferntesten Landern, weil sie die fremdesten Sitten„ haben: Können wir in unsern Cantons nicht eben» so fremde entdecken? Z. §. in den Moden zu caressim,» der Auferzeuhung ; in dem gout wegen der Bücher;» in den Ergötzlichkeiten der Herren, der vames, der» Bürger, der Bauern rc. Liebes-Intriguen, Exempel» der Ctandhafrigkeit, Freymüthigkeit, natürlicher Re-» den rc. So erst könnten wir den Titul der Schwcitzer-» schen Zuschauer verdienen , für die wir pallirn wollen,,, wenn dergestalt die Auslander und Rachkindcr aus,, unserm Werke den Schweitzerschen caractere, wie er„ sich von den andern Nationen und andern Zeiten unc„ kerscheidet, ohne Mühe entdecken könnten. Es wäre» ja nichts curieuiers als ein solcher Zuschauer von der-„ selben Zeit, da die Ettdsgenoßschaft sich kormirt^„ Welche wilde, aber natürliche Manieren! Welche» Dauern, aber großmüthige ! Welcher Ruhm ohne» Pracht! Es hat ohne Zweifel noch Resten von diesem„ alten caractere in den Cantons von Uri, Unterwal-»> den rc. Wir sind darum gesonnen, aller Orten Cor-» resxonclenren aufzurichten, durch die wirdieblouvellesm von ihren Sitten erkundigen, und uns das selzamste,