Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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Z79

das sie haben, bekannt machen. Also haben wir,„ was die Sitten der Stadt Bern betrifft, unsre Gedan-„ ken auf Euch fallen lassen u. s. f. Wir erwarten die„ curiöfesten Sachen von dieser Art von Appenzell, Gl«u*, rus, Schweitz u. s. f.»

An was unter der Sonne dachten unsre Jünglingenicht? Und gerade obige Idee, zu was vor mannigfa-chen nützlichen Zwecken (hätten sie auch den eigentlich vor-gesetzten nicht erreicht) konnte dieselbe nicht führen, undthat es wirklich!

» Sehet da (schließt obiger Brief) Nonüeur nütre„ Confrere [ schöne projecte und Versprechungen. Was„ wird daraus werden? Es thut große Noth, daß wir» uns tapfer reißen. Ihr wißet, was wir für erschreck-» liche Nebenbuhler und ^nti-peintres *) aufm Halse„ haben, die sich nicht weniger versprechen, als mit» ihren Discourfen das Clima zu verbessern, weil sie« ja sagen, daß daßelbe von den verdorbenen Sitten» die Ursache fep! Des Spectateurs & Socrates moder-» nes, qui Den Font publier des cocüages; des men-5j teurs , qiai ne fönt pas Poetes; des Philosophes ber-» gers, qui fönt des fonges qui reffemblent a des ve-jj ritables, parce qu’ils fönt auili creux! Eniln des Dom’ai Quixots , qui en ont l’extravagance. Le bon sens?,, point dn tout. M

Unter dem nämlichen Dato theilte der Cotteriesekre-tar, Johann Meister, Zellrvegem und Zollikofern denVersuch, welchen fein Bruder zu Bayreuth von einerfranzösischen Uebersetzung der Mahlerdiscourse gewagthatte, und dann die pro/ektirte Zuschrift an Stecke zurBeurtheilung mit.

*) Hier zielen sie auf die neue Berner» Lotterie.