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feiner ganzen Blöße zu erkennen. So manche Tugend,und so manches Laster veränderten im Huy ihre Naturund ihren Sitz; und eben so auch Schönheit, Witz,Adel, Freunde, Alles, bis auf das Vermögen Kinderzu zeugen, wurden mit dem Geld gewonnen und ver-lohren: Der Andächtige wurde weltlich; die Traurigenlernten tanzen; das Podagra griff so viel »eue Patien-ten an, daß Paris Mangel an Caroßen litt. Der Mo-ralist Law indessen, mit der ersten Verwandlung nochnicht zufrieden, nahm, wo er es nöthig fand, einezweyte, dritte und vierte vor. Den Bettler, der sein ge-wonnenes Geld mißbrauchte, setzte er in seine alte Dürf-tigkeit, den vormaligen Reichen hingegen, der sich denerlittenen Verlust zu nutzen gemacht, wieder in seine Gü-ter zurück. Kurz, er ruhete nicht bis er hoffen konnte,daß die mit einem jeden vorgegangene wichtige Verän-derung seines äußern Zustands ihn zu vernünftigen Be-trachtungen , und besonders darauf geleitet: Künftigseine Glückseligkeit lieber von sich selbst, als von irgendeiner andern tzache außer sich zu erwarten. Indessenerreichte der vortrefliche Mann, so anhaltend immer sei-ne Bemühung war, den großen Endzweck nur bey denwenigsten. Aber Amyntas verspricht auch itzt noch einemjeden, der das Versäumte nachholen will: Daß er sei-nem guten Lehrmeister das Salarium , welches er sichselbst genommen hat, von Herzen gönnen werde.
Nro. IV. Don Breitingcr: Gegen die übertriebeneVorstellungen von der Freundschaft gerichtet, ist sehrgemein; und Nro. XXI. von Bodmer und vreitingerzugleich verfaßt : wider die Imaginationsspiele vonHofmannswaldau, Hunold, Neukirch und Vleumei-ster, sagt ebenfalls nicht viel.
Schw. Mus Oktob. 178;. T