Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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ltche Straffen an Ehre , Gut oder Leben. Ein andermalblieb es in so ferne bey dem Alten : „ Daß ein jedes Ort„ für sich ordnen kann was es willNoch mitten imBurgundischen Kriege , wo das Heil der ganzen Nationauf dem grossen Spiel siuhnd , kam es in die Frage:,, Ob man die Besatzung, welche Uferten verrathen, bcf„ gnaden oder beschützen soll „ ? Während den Kriegenum das Franchecomte sagen verschiedene Abscheide .„ Man soll daran sin , daß dem Küng das Geld wieder» werde; unser Er und die Verein angesechcn M , DieserArtickel erklärt sich dadurch, daß die Reisläufer nicht sel-ten Geld von zweyen Herren nahmen, oder, nach vor-aus empfangenem Sold, heimgingen, und sich hinter dasGesetz versteckten. Andre Händel gab es zwischen dengemeinen Burschen und ihren Hauptleuthcn oder Auf-wiglern, welche jene an den eingenommenen Sölden ver-kürzten. Diese Condotticri waren es eigentlich, die mitdem Mietherrn den Handel schloffen , und davon weitden größten Nutzen bezogen. Für einen Monatsold Extraversprachen sie, ohne Fehl einen Hauptsireich zu wagen!In der Th>at, wo sie mit ihren Leuthen hinkamen, geriethes zum Treffen. Ihr Niederliegen , und das urplötzli-che Aufwitschen, sobald das feindliche Geschütz losge-brannt siuhnd , war ein mit Andacht vermischter Kunst-griff , der ihnen meist den Sieg gegen die unordentlicheBanden ihrer Feinde versicherte. Nicht selten bedungensie sich das eroberte Geschütz , und einen Theil der übri-gen Beute vou' der Schlacht zum Voraus , die sie dannwieder an den Souverain dem sie dienten, an benach-barte Reichsstädte, oder an ihre eignen Stände verkauf-fen. Die dabey unterloffene Mißverständnisse und Be-trug waren abetchals eine wichtige Beschäftigung aufEydsgenößischen Tagen.

Aber weder in den gemeinsamen Verhandlungen der