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Cantone, noch in den Annalen besonderer Stande findenwir , in diesem Zeitpunkt, keine von jenen heilsamen An-stalten , die ich allein Gesetze nennen möchte, welche dieSöhne an die Weisheit der Vater erinnern, und denWohlstand der Enkel verbürgen ; die wir hingegen in ei-nem viel frühern und ungeschliffnern Zeitalter mit Ver-gnügen bewundern; sonder lauter abgerissenes Stück-werk , Palliative wider die Plagen eines jeden Tags. DieBoten auf den Tagen zu Luzern und Zürich zankten sichlieber über das zu Granson erbeutete Heiligthum, überden Sessel ihres erschlagenen Feinds, seinen Demant, unddas wunderkünstliche Betbuch welches sie dem Pabstegratis überreicht, nachdem eine Herzogin von Wirtenbergdurch eine eigene Gesandtschaft vergebens darum buhlenließ. Wenn es hoch kam, so erhoben sie sich , nicht et-wa zur Abstellung , sondern zur blossen Würdigung derschlechten Scheidmünzcn welche die Stande selber aus-prägten , und der beschrotnen gröbern Sorten, womit dieNation für ihr vergossenes Blut bezahlt wurde. DasVerzeichniß der hundertfältigen Verhältnisse des auslän-dischen Geldes mit dem einheimischen, füllt in den da-maligen Abscheiden und Zeitbüchern ganze Blätter aus.Aber damit uberschielte man, aus Nachläßigkeit oderVorsatz jedes wirksame Mittel gegen dieses drückendeUebel, welches den Handel und Wandel unter den Men-schen selber zu einer neuen Quelle ihres Elends macht.— Da wägend den vergangenen Kriegen und dem aus-ländischen Reisgeläuf der Feldbau gänzlich am Bodenlag, so verheerte auch von Zeit zu Zeit die Theurungund Pest das Land. In Absicht auf diese letztre wurdest„ Creutzgange und andre gute Werke » gethan. Ein-Mütt Kernen galt 5. Pfund. Die Gewaltigen schloffen,im Vertrauen auf noch bessere Zeiten , ihre Kornboden;und die reichest Oberländer im Canton Bern klagten,