^ zu weichen ab allen Orten wo Narungen der Men-M schen und Thiere entspringen, und söllichen fürohin„ nimmermehr Schaden zu thun, weder heimlich noch„ offenlich. Wär aber Sach daß ir Inzer das nit tär„ tet, so citir ich Uech bim Gehorsam gegen die H. Kir-» che am sechsten Tag , so es Eins schlagt Nachmittag,x gen Wiflisburg, Uech dort selber oder durch üwern„ Fürsprechen zu verantworten, vor minem Herren von,> Losann oder sinem Vicario ; da dann mit Verfluchen» und Beschwören weiter gegen Uech geschechen wirbt„ was Rechtes ist Die Inzer wollten weder ent-weichen noch erscheinen; worauf sie in Contumatz verfallt,und in den Leichnam eines gewißen Johann .Perrodetsverbannet wurden. *) — Ungefehr um die nämliche Zeitsollte ein Baarfüsser eine vermeinte Salzader zu Rugis-derg ans Licht beschwören. Nach der Glaubenssönde-rung fand ein Herr von Grafenriedt, ohne Mitwirkungdes Teufels, bloß durch menschlichen Scharfsinn , diewirklichen Quellen zn Aele und Bevieux.
Dergebcrns steckten vor solchen Leuthen ettliche einzeleKöpfe, der rechtschaffene Geiler, der Linguiste Räuch>liu, Brand tzer Verfasser des Narrenschiffes, und derBuchdruker tzlmerbach das schwache Licht des Jahrhun-derts zu Basel auf, wo kurz zuvor eine Bande verloffe-ncr Sieger von Nanci einen academischen Zwist mit denWaffen beygelegt. Noch reiste die cydsgenößische Ju-gend lieber ins Feld als auf Hohe Schulen. Doch wur-den Basel und Heidelberg von ettlichen , sogar von er-wachsenen Männern besucht, die zu Haus bereits ihreCanonicate »mö fette Prabendcn hatten. Von Zürich
*) S. gleich hrt folgende» Nro. III. noch eine andre hier einschla-gende UrfmiKc, deren Mittheilung ich meinem verehrten Freun-de , Ikr. Seckelmcister von 8>rlth<rsrr von Luzcrn , ;uverdanken h,he.