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„ Nein, Feinde ! deren Müder oft„ Von unsrer Bruder Händen starben,
» Umsonst, daß Ihr zu siegen hofft!
„ Nicht machet Ihr uns sklavisch darben.
„ Auf, Bruder! Jeder nehme sich„ Zum Schild, was ihm die Seele füllet:
» Fort! ehe Räch' und Zörncn sich„ In tief vcrwundten Herzen stillet. „
Der Angriff an der Leze war frühe bey Anbruch deL„ Tages geschehen. Der von Bülen hatte sich (wie wirn schon oben vernommen) mit dem geringen Rest seines» Volkes an den Berg zurückgezogen, damit er nicht„ von den Feinden umringt würde. An der Rauti hielt„ er still, und befahl das Panner in die Höhe zu hab,, ten, damit sich die zerstreuten Elarncr zu demselben,, wieder sammeln könnten. Sie kehrten auch von allen» Seiten zurück, und schlugen sich, zwanzig bis dreyßig„ beysammen, durch die zerstreuten Feinde, um sich zu„ vereinigen. Als hie Oesterreicher dieses gewahr wur-« den, machten sie auch wieder eine Schlachtordnung,» die Glarner anzugreifen , und stellten unbedächtlicherWeise die Reuter vorncn an : Au eilf verschiedenen Mar» len versuchten sie in dieselben zu dringen , und eben„ so oft wurden sie von dem kleinern Haufe zurückgerschlagen. Endlich, nach einem harten Gefechte vonfünf Stunden , geriethen die Pferde von den wie-» Verholten Steinwürfen in Wuth und Schrecken, undbrachten das Fußvolk, das ihnen nicht früh genug,, ausweichen konnte, in eine gänzliche Unordnung.»*)
Jndeßcn eilt durchs bange ThalMit uiigcstümmem FcldgeschreyAn Rautis schauervollen FastDer fernen Thäler Volk herbey.
*) S. Historie der Eydgenoßen. I. Thl. S. 3-f. u.