Bespritzt von unsrer Söhne BlutUnd unsrer Bruder Mörder waren.
„ Auch der Graf Hans von Werdenberg , der allein mit„ seinen frischen Truppen die Schlacht erneuer n konnte,w verlor den Muth bey dem Anblicke der unerwarteten„ Niederlage der Oesterreicher , und nahm mit Bestünzung den Rückweg. — Nachdem die Glarner ihre Rar„ che gesattiget , »nd das Land von Feinden gesäubert,„ kehrten sie auf die Wallsiatt zurück , knieten nieder,» und dankten Gott mit blutigen Händen vor seinen„ wunderbaren Beystand *). Jtzt gaben sie den Gebeinen
Der Heldenbrüder ihre Ruh;
Vergossen noch gerechte Zähren ,
Und deckten ihre Grober zu: ...
Begruben auch die todten SchaarenDer Feinde, die im Kampfe sanken ;
Verpflegen die verwundet waren,
Und linderten die Pein der Kranken.
„ Die Zahl der erschlagenen Oesterreicher, ohne dr'e §rr„ trunkenen , belaufte sich auf 2500. Mann; unter dem„ selben waren 183, Ritter und Edle. Die Sieger büß^„ ten nicht mehr als 5;. ein. Nebst einer grossen Beute,, an Panzern und Waffen hatten sie u» Hauptpannee,, erobert **),
Die noch des Landes Tempel zieren.
Mit diesen kehrten sie zurück, den Ihrigen die Botschaftihrer Befreyung zu bringen.
Mit froher Eile seh' ich sie,sagt der Dichter,
Die grossen Sieger , sich vertheilen;
Durch Berg und Thal , durch Alp' und FliähZum kalten Schooß der Wälder eilen;
Wo um den Held in muntern Schwärme»
*) Ebend. G. z-z. «») Ebend. u. 330.