Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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Ee'chichte zu danken. Ohrre ihre Sorgfalt für diese HUterarischen Schatze vvürde Europa noch in einer dickenFinsterniß begraben seyn. Auch ist man ihnen inengrossen Theil von d,em Anbau unsers Welttheils schulddig. Dieß sind Wahrheiten, die der Uudank zwar ver-gessen , aber; nicht gern; vertilgen kann. Welch einenNacheifer muß das Andenken so vieler heiligen nnd ge-lehrten Religiösen bey denen erwecken, die sich zu ebendieser Regel bekennen ! Doch, ohne von den verflossenenJahrhunderten zureden, hat dieschweitzersche Benedik-tiner-Kongregation auch in neuern Tagen einige vor-treffliche Prälaten geliefert. Im verflossenen Jahrhun-dert ward Loelesttn Gfondrati im Jahr 1687. gefür-sieter Abbt zu St. Gallen, und nachher 169;. Kardi-nal, der alle Arten von Wissenschaften in seinem Klo-ster aufblühen machte; und in diesem Jahrhundert tratLiner seiner Nachfolger, mit Namen Loelestm II. einGugger von St .»dach, der im Jahr 1740. zum Abbterwählt ward, in seine Fußstapfen. Unter seinen Re-ligiösen war Honorius peyer Im Hof aus einer an-sehnlichen Familie von Luzern, ein berühmter Professorim Hebräischen und Griechischen, den auch der AbbtLalmet ( Itineraire de la Suille) in siner Reise durchdie Schweitz anrühmt. Augustin von Reding gefür-steter Abbt von Einsiedeln , der im Jahr 1692. starb, hatwährend seiner ganzen Regierung von 1670. an, die Wis-senschaften in seiner Abbtey befördert; seine gedrucktenWerke zeugen von feinen tiefen Kenntnißen in der Theo-logie , im geistlichen Recht und der Kirchengcschichte.Sein Neffe placidus, Baron von zur Lauben, ausJug , der im Jahr 172z. mit dem Titel des zweyten Stif-ters der Abbtey Muri starb, deren Abbt er von 1683. an,und der erste Abbt von Muri war der zum Reichsfür-ilen erhoben ward, liebte t>ie Wissenschaften und trieb