Band 
Schweitzersches Museum. 1783.
Entstehung
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Büchern gelebt hat, und itzt mit einmal auf den Schamplatz der Welt und ins Verkehr mit den Menschen hervor-gezogen worden bin. Wahrhaftig, deinen Briefen hab'ichs zu danken , daß ich wieder Muth bekommen habe,und nun schon zu allen Arbeiten und Gefahren abgehär-tet bin; da ich sonst unter der schweren Last beynahe ver-sunken wäre. *)

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Bullmger an Fabricius. **)

(-;üo.)

Ist es der Rathschluß des Herrn , dich aus dieserWelt wcgzuberufen , so wird dir eine grosse Last abge-nommen. O, könnt' ich dein Gefährte abgeben! DochEr thue, was ihm wohlgefallt. Will Er, daß wir unsnoch langer in dieser Welt schleppen sollen , so wollenwir ihn bitten , daß Er uns Gnade verleihe , glücklichden vielen Stürmen zu cntschwimmen. Er ist unser Leit-stern , der Nordpol und der Port unsrer Sicherheit.Ihm die Ehre! An meiner Treue gegen deine Frau und

Zeit zuvor zu dieser Pfarrstclle in Chur gelangt. Vorher hatteer das Provisorat zu Zürich bekleidet. Der Stand hatte ihnLhur nur auf drey Jahre bewilligt. Aber man hielt seine dor-tigen Dienste siirs Evangelische Wesen so wichtig , daß er da bisan sein End verblieb.

K ) Es waren damals die größten innerlichen Unruhen im Pündtner-kande. Die Gemüther der Magistratspersonen und des Volkeswaren durch die französischen, spanischen, kaiserlichen und päbstli-chen Pensionen so bestochen und verderbt, daß keiner dem ander»ttaucn durste, und und alles ums Geld feil war.

*") Seine vielen Arbeiten und Sorgen hatten ihn in eine schwereKrankheit gestürzt. Er hatte bereits sein Haus bestellt, und vonBullingern Abschied genommen, als ihm der apostolische Manndieß zur Antwort schrieb.,