Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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Da ich gerne von den wichtigsten Beschäftigungen un-fers sei. Berners im Zusammenhang reden möchte, sowill ich hier noch bemerken: Daß er einige nicht unglück-liche Versuche in der Dichtkunst, besonders in Fabeln,in Schauspielen, zu welchen er den Stoff aus der vater-ländischen Geschichte nahm, und in Volksliedern gemachthat. Zeugen davon sind ein Paar Volkslieder, die indem dritten Jahrgang des Schweitzerschen Museums zufinden sind *). Bruchstücke zu mehren, finden sich in sei-nen hinterlassenen Papieren; und unter diesen eine Odeüber den Tod des verstorbenen Herrn Dr. Tauners, wel-che die erhabensten Freundschaftsgefühle, und eine aufden Tod einer ihm frühe gestorbenen Tochter, eines hos-nungsvollen Mädchens, welche die zärtlichste väterliche Littbe und die reinsten Religionsgrundsätze athmet; alle aberverrathen, daß er seine natürliche Anlagen zu den schönenWissenschaften durch das Lesen der geistvollen Meisterstückeälterer und neuerer Dichter veredelt und erhöhet — sowie die Beyspiele zu ächter republicanischer Beredsamkeit,von welcher ich von ihm in der Folge Muster abführenwerde: Von der Liebe zum Vaterlande, der wahren Ehr--egierde, der Freundschaft, der Menschenliebe, die sie»hm darboten, sich tief in seinen Geist und sein Herz einge-drückt haben- Auch hievon will ich Ihnen HHerren, ausden hinterlassenen Papieren unsers Sei. eine Probe geben»Unser Freund sagt:

»Die Klugheit fragen, der Gerechtigkeit folgen, ist nur.-ein schwacher Schritt zur Unsterblichkeit. Wer nur Ge,.-rechtigkeit liebet, ist hart; wer bloß weise ist, wird fin-»stcr. Die Seeicngcösse besteht in andern Gefühlen. Der

H Man sehe ferner in der periodischen Schrift: Für Gott,

Menschheit und Vaterland 1782. p. 373. den Abschnitt?

Spaziergang. Ferner p- 561. ein religiöses Drama, betitelt?

bau! und David iu der Höhte Engcdr»