bey dem Sohn eines mit ihm gebohrnen ehrlichen Tag.löhners, der itzt die Stelle seines Vaters bekleidet, umdasselbe Amt anhalten kann. Es war um das Jahr > 778 .da er mit einem seiner Freunde die kurze Geschichte derStadt und Republik St. Gallen zum Gebrauchder Jugend herausgab, welche häufig gelesen wurde,und den Wunsch zu einer allgemeinen Verbesserung desöffentlichen Unterrichts in den Schulen laut zur Sprachekommen machte, und die Hofnung vermehrte, der Zeit.Punkt sey nicht mehr ferne, wo auch bey uns für die Aus.bildung junger Bürger dürste gesorgt werden. Einigewenige Jahre darauf, Gott sey Dank! wurde er in Er-füllung gebracht, dieser Wunsch; und zu dem ersten Schritte,der dießfallS gethan werben mußte, trug unser Bernctebenfalls sein Schärfgen bey.
Mehrere einzelne unsere Stadtgeschichte betreffende Ab-handlungen finden sich von ihm in der periodischen Schrift:Für Gott , Menschheit und Vaterland. Z. B> imersten Theil 1781. die Belagerung der Stadt St.Gallen und die Schlacht ain Stoß i. I. 14-05. Inder ersten Halste die i. I. 1782. heraus kam: DieSchlacht an der llvolfhalden r. 3. 1405.; ferner:Rede eines unglücklichen Regenten einer Republik(unsers Bürgermeister varnbühlers) bey einem gewisssen Vorfall, mit errvclcher Erweiterung, doch imGeiste desselben. In der zweyten Halste findet fich:Leben Salomons von Ramfchwag, Bischofs zu Kon-stanz und Abrs zu St. Gallen ; ein sehr interessanterund lehrreicher Aufsatz.
In der Folge arbeitete er an einer Statistik seiner Va.terstadt, die ich ihn oft ermunterte dem Druck zu über-geben, welche hier keinen Auszug erlaubt, allein als einschätzbarer Beytrag zur Kenntniß der Einrichtung unsers